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3. Jahresfest im Stift Schötmar

Unter der Überschrift „Wir engagieren uns für Schötmar“ traten erstmals am Samstag, den 18. Mai die Stifts-Musikanten auf der großen Bühne während des Frühlingsfestes in der Schötmaraner Innenstadt auf.

Das Lampenfieber war bei den Seniorinnen und Senioren groß – schon lange hatte man mit dem Chor, bestehend aus ca. 20 Mitgliedern im Alter zwischen 70 und 90 Jahren im Stift Schötmar geprobt. Ein Gitarrist, ein Akkordeon-Spieler und zwei Mundharmonikaspieler begleiteten den Chor ehrenamtlich. Der Großteil der Mitglieder wohnt im Stift Schötmar, bei den Proben kommen dann auch viele sangesfreudige Gäste der Tagespflege dazu. Unter der Leitung von Sozialdienstleiterin und Diakonin Claudia Schmidt probt der Chor alle zwei Wochen im Gemeinschaftsraum - und das mit zunehmenden Erfolg. Die Erfolgsformel ist ganz einfach: Musik an, die Laune steigt! Die Sängerinnen schunkeln, ein anderer wippt mit dem Fuß und die Halskette pendelt im Takt mit. „Freut euch des Lebens“ singen die Senioren und Dutzende hören zu.

Am darauffolgenden Sonntag feierten Bewohner, Mitarbeiter und Freunde des Stiftes Schötmar das dreijährige Bestehen der Einrichtung. Dies wurde, wie bereits in den letzten Jahren auch, parallel zum Frühlingsfest in Schötmar gemacht, um vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich die Einrichtung anzusehen. Auch die Stadtwerke nutzten die Gelegenheit des Frühlingsfestes für Ihren Mobilitätsinfotag und so war auf der Uferstraße eine ganze Menge los.

Das Jahresfest eröffnete um 11.00 Uhr Pfarrer Andreas Gronemeier mit einem Gottesdienst. Bei bestem Sommerwetter konnte im schönen Innenhof des Stiftes eine große Auswahl an Kuchenspenden genossen werden. Der Erlös der Spendeneinnahmen geht zugunsten des Sinnesgartens sowie zugunsten der Tagespflege. Die Besichtigungen der Tagespflege, der Seniorenwohngemeinschaften, des betreuten Wohnens und der Seniorenwohnungen waren gut besucht und sind eine gefragte alternative Wohnform.

Höhepunkt des Festes war der Auftritt des Shanty Chores der Hansestadt Herford unter der Leitung von Hans Rodax, der beim Publikum mit eingestreuten kleinen Witzen, für viele Lacher sorgte. Es wurde geschunkelt, gelacht und viel gesungen.